Die ehemalige Grube in Camphausen (Foto: Thomas Braun)

Die ehemalige Grube in Camphausen (Foto: Thomas Braun)

(Pressemitteilung | red) Vier Tagesanlagen von hoher industriearchäologischer, technikgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Bedeutung sollen als besonders förderungswürdige Grubendenkmäler erhalten bleiben. Dazu zählt auch die frühere Grube Camphausen.  Am Freitag war Wirtschaftsminsiterin Anke Rehlinger dort zu Besuch.

Als organisatorischen Überbau der künftigen Bergbaustraße hat die Landesregierung die Initiative Saarländische Bergbaustraße (ISB) ins Leben gerufen. Sie wird auf einer virtuellen Route reale Orte und Räume („Etappenorte“) miteinander verbinden, deren Gemeinsamkeit der Bezug zum Steinkohlen- und Erzbergbau ist. Neben Camphausen solle auch Göttelborn zu den Etappenorten der Bergbaustraße gehören, bestätigte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Beide Standorte waren Ziel eines Informationsbesuches, den sie gemeinsam mit Quierschieds Bürgermeisterin Karin Lawall in Anwesenheit zahlreicher Vertreter von Vereinen und Politik am 2. Mai unternahm.

Im Mittelpunkt des Interesses am Standort Camphausen stand der 1908 bis 1911 erbaute Förderturm Camphausen IV. Als weltweit erster Förderturm in Stahlbeton und ältester Förderturm im deutschen Bergbau ist er ein Industriedenkmal höchster Güte. Noch heute gilt der 40 Meter hohe Hammerkopfturm als eines der Wahrzeichen des Reviers. „Ein tragfähiges Konzept zur Nutzung des einmaligen Hammerkopfturms und der umliegenden Fläche bietet eine große Chance für den ehemaligen Bergbaustandort Fischbach-Camphausen“, erklärte Bürgermeisterin Lawall. Man sei auf einem gutem Weg, wie auch das Beispiel Göttelborn zeige. Hier sei der Strukturwandel mit der Ansiedlung von Unternehmen und der Fachhochschule deutlich erkennbar. Dazu beitragen werde auch die Umgestaltung der Göttelborner Bergehalde zur Landmarke mit hoher Naherholungs- und Freizeitqualität, so Lawall.

Ministerin Rehlinger betonte, dass sie sich für die weitere Entwicklung der ehemaligen Grubenstandorte intensiv einsetzen werde: „Ziel ist es, eine lebendige Erinnerungskultur zu fördern, aber auch eine nachhaltige Nutzung der Standorte zu ermöglichen.“ Sie kündigte an, dass in Kürze der Weg um die Halde mit Landesmitteln umgebaut werde: „Mit einer Asphaltierung erreichen wir, dass der Rundweg besser begehbar wird und so den Standort weiter aufwertet.“

An dem Vor-Ort-Termin nahmen auch der ehemalige Ministerpräsident Reinhard Klimmt als Vorsitzender der Initiative Saarländische Bergbaustraße, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und Rudolf Krumm als Vertreter der RAG Montan-Immobilien teil. Die Begehung war Auftakt der vom Wirtschaftsministerium initiierten Informationsreihe „Bergbau im Wandel – Dialog vor Ort“ an den vier im Denkmal-Gutachten ausgewählten Standorten.

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