Blick auf Quierschied und das Kraftwerk Weiher (Foto: Thomas Braun)

Blick auf Quierschied und das Kraftwerk Weiher (Foto: Thomas Braun)

Das Kraftwerk Weiher bei Quierschied könnte länger laufen als ursprünglich geplant. Nach einem Bericht des Saarländischen Rundfunks hat sich die Auslastung offenbar verbessert. Es werde jetzt nicht mehr von einem Auslaufszenario gesprochen. Ursprünglich war offenbar geplant, das Kraftwerk bereits 2017 stillzulegen.

Dem Bericht zufolge sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des Betreibers Steag, Klaus-Dieter Woll, dass die Kraftwerke jetzt flexibler seien und mit einer geringeren Mindestlast betrieben werden können. Dadurch seien die Kraftwerke wirtschaftlicher, es werde nicht mehr von einem Auslaufszenario gesprochen. Dennoch müsste der Standort weiter daran arbeiten, effektiver zu werden.

Durch die Energiewende geraten die Kohlekraftwerke in Deutschland allgemein immer mehr unter Druck. Da Erneuerbare Energien Vorrang haben, sind die Kraftwerke oftmals nicht mehr ausgelastet. Das Kraftwerk Weiher hat eine Leistung von mehr als 680 MW, erstmals Strom erzeugt wurde an dem Standort bereits vor fast 100 Jahren.

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